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Arbeitskreis Frauen und Sucht

Der AK „Frauen und Sucht“ der KBS ist ein Fachgremium für Mitarbeiterinnen, die mit von Sucht betroffenen Frauen in Bayern arbeiten. Das Arbeitssetting der Teilnehmerinnen kann ambulant, teilstationär und/oder stationär sein. Der AK dient der fachspezifischen Information, einrichtungs- und trägerübergreifenden Vernetzung in allen Feldern der professionellen Suchtarbeit. Der Arbeitskreis will sich mit den Ergebnissen seiner Arbeit an der politischen Diskussion und Fortschreibung einer differenzierten und fundierten frauenspezifischen Suchtarbeit beteiligen. Der AK findet zwei Mal jährlich in München oder Nürnberg statt. Wer an einer Mitarbeit im Arbeitskreis „Frauen und Sucht“ interessiert ist, wendet sich bitte an die KBS.

Termin Frühjar 2018: 20. März in Nürnberg, Gostenhof, 10:00 - 15:30 Uhr

Termin Winter 2018:  04. Dezember in München, LCV,   10:30  -16:00 Uhr

Arbeitskreis „Externe Suchtberatung in den bayerischen Justizvollzugsanstalten"

Der Arbeitskreis „Externe Suchtberatung in den bayerischen Justizvollzugsanstalten“ (ESB) der KBS ist ein Fachgremium aus Suchtberaterinnen und –berater, die in den Justizvollzugsanstalten ein Beratungsangebot vorhalten.

“Alkohol-und Drogenprobleme von Insassen in Justizvollzugsanstalten sind für alle Beteiligten problematisch und erfordern aufgrund der speziellen Situation in Haft, der Art der Störungen sowie der Delinquenz ein eigenständiges Beratungsangebot. In Bayern ist die Externe Suchtberatung seit 1997 als fester Bestandteil in den JVA’s integriert. Träger der Stellen sind größtenteils die Verbände der freien Wohlfahrtspflege. Die Externe Suchtberatung erfordert eine breite fachliche Kompetenz im Bereich psychosozialer Maßnahmen und insbesondere der Suchtversorgung, sowie spezifische rechtlichen Kenntnisse, die dem Bedarf der Zielgruppe entsprechen.

Die Externen SuchtberaterInnen erbringen vorrangig Leistungen für Klienten,

  • bei denen eine Suchtmittelabhängigkeit vorliegt, die von substanzbezogenen Störungen betroffen oder bedroht sind
  • die von nicht substanzbezogenen Störungen betroffen oder bedroht sind (z.B. Essstörungen, Spielsucht) und die sich zur Behandlung ihrer Suchterkrankung in eine Therapie begeben wollen, oder
  • die in ihrem Entscheidungsprozess bzgl. einer therapeutischen Maßnahme noch ambivalent sind und sich Klärung wünschen.

Die Externe Suchtberatung steht in vielfältigen Kooperationsbeziehungen, sowohl zu Suchthilfeeinrichtungen und ergänzenden Hilfeeinrichtungen als auch zu Kostenträgern und Organen der Justiz. Der AK findet zwei Mal jährlich in München oder Nürnberg statt. Wer an einer Mitarbeit im Arbeitskreis „Externe Suchtberatung“ interessiert ist, wendet sich bitte an die KBS.

Nachholtermin des ausgefallenen AK's vom Herbst: 19. Februar 2018 in München von 10:00 - 15:30 Uhr 

                                     

Fachgespräch „Suchthilfe und Justizvollzug"

Die Koordinierungsstelle der bayerischen Suchthilfe (KBS) führt seit 1988 regelmäßig Arbeitskreissitzungen für Vertreterinnen und Vertreter der Suchthilfe (Freie Wohlfahrtspflege Bayern) sowie der Justiz (bayerisches Staatsministerium der Justiz, StMJ) und des Gesundheitswesens (bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, StMGP) durch. Dieser Arbeitskreis, der über Jahre den Titel „Justiz und Therapeuten“ trug, versteht sich als Fachgremium, in dem Schnittstellenthemen der Suchthilfe mit der Justiz, wie z.B. die   Verfahrensprobleme bei der Therapievermittlung nach § 35 BtMG, angesprochen, diskutiert und Lösungswege erarbeitet werden.

Fruchtbarkeit und Effektivität des Austausches im Arbeitskreis ließ in den vergangenen Jahren etwas nach, was sicher auch der Größe des AK’s und der häufig wechselnden Teilnehmer_innen geschuldet ist.

Es war uns in der KBS ein großes Anliegen, hier neu anzusetzen und die lange gewachsenen und von den Bereichen gewünschten Treffen in Form jährlicher Fachgespräche neu zu gestalten.

Das Fachgespräch findet mit ausgewählten Teilnehmer_innen der involvierten Bereiche in einem kleineren Rahmen statt. Aktuelle Themen aus der Praxis an der Schnittstelle „Suchthilfe und Justizvollzug“ werden gesammelt und aus den jeweiligen Perspektiven erörtert, mit dem Ziel, daraus Impulse für die Praxis zu setzen, ggf. auch über sich anschließende Fachtage.

Das Fachgespräch ist so gesehen auch ein Forum, in dem Konzepte, Handlungsweisen und Handlungslogiken der jeweiligen Bereiche bekannt gemacht werden als Basis für eine gute Kooperation.